das Problem ist sicher, dass es früher auch nicht so horrende Semestergebühren gegeben hat.
Die Uni verpflichtet sich dadurch als Dienstleister zur Qualität.
Studenten sind nicht länger einfach nur Nutznießer, sondern vielmehr auch Kunden, die sozusagen Bildung erwerben.
Ich bin auch der Meinung, dass man alte Strukturen nicht akzeptieren muss, wenn sie aufgrund neuer Bestimmungen keine Gültigkeit mehr haben dürfen.
Dabei handeln wir ja nicht nur für uns selber, sondern auch für zukünftige Studiengänge.
Sorry, lol...
Ich hoffe, du warst heute auf der Demo gegen Studiengebühren.
Realität ist, daß wir keine Gebühren, sondern einen Beitrag leisten. Von Gesetzt her entsteht dabei kein Rechtsanspruch, also keine Einklagbare Gegenleistung. Die vom Ministerium gepriesene "Geld-zurück-garantie" war nur als freiwillige Sache geplant und hat seinen weg nicht in die Gebührenordnung der Uni gefunden.
Zudem dürfen Gelder eh nicht für Baumaßnahmen ausgegeben werden. Ein Neu- oder Umbau ist demnach nicht so einfach möglich.
Übrigens werden die Kapazitäten nicht durch die Fakultät bestimmt, sondern seitens der Kapazitätverordnung des Bundes, was bedeutet, die Uni kann nicht mitentscheiden, wieviele Studierende sie aufnimmt.
Klar ist das doof auf der Treppe zu sitzen. Die Erfahrung der letzten min. 50 Jahre zeigen nun mal, daß Studierende 2-3 Wochen auf der Treppe sitzten und ansonsten die Plätze reichen.
Klingt nun leider vielleicht doof, auch wenn wir das gern anders hätten, aber für den Moment wird sich da nichts ergeben. Für sowas ist die Univerwaltung einfach zu träge, besonders, wenn sich das Problem in den nächsten Tagen eh von selbst klärt.
Unter Umständen kann man da für das nächste Jahr was klären.